Freitag, 12. September 2008

Sechs Schritte zum meditativen Gebet


Schritt 1: Suche dir eine passende Umgebung. Die meisten Menschen finden, dass Meditation am besten in einer ruhigen, aufgeräumten Umgebung klappt, am Besten ein Ort, weit weg vom Arbeitsplatz oder wo man die meiste Zeit des Tages verbringt. Ein abgelegener Ort in der Natur kann besonders förderlich sein. Frische Luft kräftigt uns nicht nur körperlich, sondern illustriert auch Gottes Geist, der unsere Gedanken und unseren Geist reinigen kann.

Schritt 2: Nimm dir Zeit, um ruhig zu werden. Es ist unmöglich von der Hektik des Alltags sofort in einen Zustand des meditativen Gebetes zu kommen. Eine Übergangszeit ist nötig, eine Zeit, in der man die materielle Welt ausschließt. Manchmal hilft es, ein paar Minuten mit einer Übergangsaktivität zu verbringen, wie das Hören von beruhigender Musik, ein kurzer Spaziergang oder tiefes Durchatmen. Wenn du verschiedene Möglichkeiten ausprobierst, wirst du schon etwas finden, das für dich am Besten klappt.

Schritt 3: Lass deine Sorgen vor der Tür. Wenn dich Probleme belasten, werden sie dich von dem Frieden fernhalten, den du durch Meditation finden könntest. Nimm dir eine Minute oder zwei (oder so lange wie es braucht), um deine momentane Sorgen im Gebet an Jesus zu übergeben. Sei spezifisch. Erkläre ihm, was dich bedrückt und bitte ihn, es von deinen Schultern zu nehmen. Konzentriere dich auf Gottes Fähigkeit, Probleme zu lösen, anstatt auf die Probleme selbst. „Sorget nichts! sondern in allen Dingen lasset eure Bitten im Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kund werden. Und der Friede Gottes, welcher höher ist denn alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christo Jesu!" (Philipper 4:6-7)

In Jesus zur Ruhe zu kommen, gibt Behaglichkeit und Frieden, der von nichts anderem ersetzt werden kann. Es ist Jesus, der dich berührt.

Schritt 4: Entspanne dich. Einige Minuten sanftes Dehnen und tiefes Atmen gefolgt von Entspannungsübungen (konzentriere dich darauf, dein Gesicht und den Hals, und nach und nach den ganzen Körper zu entspannen) kann helfen. Wenn du besonders angespannt bist, kann eine Dusche, ein Bad oder ein kurzer Spaziergang in der Natur helfen. Und wenn du sehr müde bist, ist ein Nickerchen vielleicht genau das richtige, denn solange du erschöpft bist, wirst du deiner Meditationszeit nicht viel abgewinnen können.

Schritt 5: Wähle eine gemütliche Stellung. Beim Meditieren ist die Position deines Geistes viel wichtiger als die Position deines Körpers. Du musst in keiner bestimmten Haltung sitzen – oder überhaupt sitzen – aber du solltest es natürlich bequem haben, damit daraus keine Ablenkung wird. Welche Position du auch wählst, du solltest eine gute Haltung bewahren, denn das begünstigt tiefe Atmung und gute Zirkulation des Blutes.

Schritt 6: Meditiere. Du hast einen passenden Ort gefunden und dich körperlich entspannt. Du hast deine Probleme und Sorgen in Jesus fähige Hände gelegt. Du hast dich von deiner täglichen Arbeit distanziert, bist entspannt und hast es bequem. Jetzt bist du soweit, eine Zeit konzentrierten Meditierens anzufangen.
Du kannst dich auf Jesus selbst konzentrieren, über eine seiner Merkmale oder seiner besonderen Segnungen nachdenken, die er in dein Leben gebracht hat. Ein bestimmter Gedanke aus Gottes Wort kann auch ein Thema für Meditation sein. Eine Passage aus der Bibel zu lesen, oder „Von Jesus mit Liebe“ am Ende jeder Activated-Ausgabe oder andere kurzes inspirierende Artikel kann dir beim Start helfen. Weitere Ideen zum Meditieren gibt es unter der Rubrik „Geistige Übungen“ in vorherigen und kommenden Ausgaben.
Lass deine Gedanken ruhen. Analysiere nichts. Entspanne dich einfach und konzentriere dich darauf, deinen Körper, Verstand und Geist zu beruhigen. Diese Art der Meditation ist so als ob man lernt, im Wasser zu treiben. Diese Entspannung von beidem, Körper und Geist, gehört dazu, damit Gottes Geist übernehmen und dir den nötigen „Auftrieb“ geben kann. Wenn du strampelst oder versuchst deinen Kopf zu heben, um zu sehen, was um dich herum passiert, wirst du die Balance verlieren und die Verbindung mit ihm unterbrechen. Wenn du dich einfach zurücklehnst, nicht strampelst, dich darauf konzentrierst, jeden Muskel in deinem Körper zu entspannen und den Lärm der Welt und jeden Gedanken ausschließt außer dem, auf den du dich konzentrierst, dann wird Gottes Geist dich völlig stützen. Es ist ein wunderbares Gefühl!
„Den Frieden lass ich euch,” hat Jesus versprochen, „Meinen Frieden geb’ ich euch, nicht geb’ ich euch, wie die Welt gibt.“ (Johannes 14:27) Lass dich von Ihm zu der friedlichen Oase entführen, die Er für dich vorbereitet hat. -al

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IM FOKUS
Meditation
Meditieren bringt geistige und praktische Vorteile
Psalm 49:4
Psalm 63:6-7
Psalm 119:99
Jesaja 30:15
1.Timotheus 4:15
Meditiere über Gott und Jesus
Psalm 16:11
Psalm 94:19
Psalm 104:34
Meditiere über Gottes Wort
Josua 1:8
Psalm 1:2
Psalm 119:97
Psalm119:148
Meditiere über Gottes Arbeit
Psalm 77:12
Psalm 119:15
Psalm 143:5
Meditiere über himmlische Dinge
1.Korinther 2:9-10
Kolosser 3:2 -cs

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